Vom Ziel aller Wege und dem Umweg nach Hause zurück

    Ich bin ja eigentlich nicht so der Typ fuer Urlaub. Zuhause ist naemlich auch ganz toll, aber ich hatte noch ein paar Urlaubstage die ich noch vor dem neuen Semester abfeiern musste.
    Der Plan von Christopher war ja eigentlich dass wir 3 Wochen nach Kuba fliegen, aber dazu hatte ich weder die Zeit (nur eine Woche Urlaub) noch das Geld. Das ist preislich schon eine andere Kategorie als Rom leider.

    Gesagt getan buchten wir einfach mal den Nachtzug nach Rom. Natuerlich fanden wir erst danach heraus, dass der direkte Heimflug teurer war als etwa ein Umweg ueber Madrid oder Oslo.
    Aber halb so wild, denn für weniger Geld weiter weg fliegen war letztendlich keine so schlechte Idee. Nachdem Oslo mir etwas exotischer vorkam als Madrid konnte ich die Entscheidung erfolgreich dahingehend beeinflussen 🙂

    Hier also die hochqualitative Zeichnung der Reise:

    Image 2014-02-09 at 12.52.58 AM

    Die Zugfahrt war soweit entspannt. Absolute Ruhe sollte man allerdings nicht zum Einschlafen brauchen wenn man mit dem Nachtzug fährt.
    Am Brenner, kurz nach Mitternacht hab auch ich die Aufregung ueberwunden und konnte einschlafen. Allerdings bin ich kurz danach in Bologna wieder aufgewacht und hatte mich gefreut schon da zu sein. Es war allerdings erst 0400 und die Bahnhofsbeleuchtung hat mich fies getaeuscht!
    Allerdings sind wir ein paar Stunden spaeter schon in den sanften Sonnenaufgang gefahren und erreichten kurz darauf auch unser Ziel.

    DSC_0173DSC_0206

    Angekommen am Hauptbahnhof machten wir uns direkt auf zur sehr nahe gelegenen Unterkunft. Die hat Christopher ueber airbnb.com gefunden. Dort wurden wir von Luca und Nicole sehr herzlich empfangen und mit allen wichtigen Infos ausgestattet die wir fuer unseren ersten Tag in Rom brauchten.

    Vor allem hat uns die folgende Karte geholfen, als totale Rom-Neulinge.

    Als erstes wollten wir uns natuerlich den Vatikan anschauen. Und weil wir bestimmt noch nicht uebermuedet oder zu fertig waren um noch ein paar Kilometer zu gehen haben wir das auch durchgezogen. Inklusive des Aufgangs (~800 Stufen) auf den Petersdom.

    DSC_0339DSC_0312DSC_0408

    Das wichtigste Touri-Ziel abgeschlossen haben wir uns in den Tagen darauf die Stadt weiter erlaufen und auch mit einer Freundin getroffen, die in Rom studiert 🙂
    Must-See ist auch das Kolosseum. Für das Forum Romanum waren wir an beiden Tagen an denen wir das eingeplant hatten dummerweise zu spaet dran.

    Auf den Spaziergaengen zwischendurch haben sich natürlich auch einige Sachen aufgetan, die ich nicht unfotografiert lassen konnte.

    DSC_0484 DSC_0505 DSC_0515 DSC_0525 DSC_0538

    Das war Rom. 4 Tage davon. Am Freitag sind wir mittags zum Flughafen gefahren und von dort direkt nach… Norwegen! Den relativ kurzen Flug hab ich aber weitgehend verschlafen.

    Dort gelandet entschieden wir uns gegen den Zug nach Oslo und mieteten kurzerhand ein Auto. Total mobil machten wir uns als erstes nach Norden zu dem zugefrorenen See den wir bei der Landung gesehen hatten.
    Auf dem Grundstueck gab es noch andere interessante Sachen, aber die Bilder erzaehlen mehr.

    DSC_0681 DSC_0688 DSC_0696 DSC_0707 DSC_0735-Edit-2 DSC_0754-Edit-2

    Ja es war sehr, sehr kalt in Norwegen. Das naechste Bild hat Chris gemacht!_MG_9597-Edit

    Nach dem das Sonnenlicht zur Neige ging haben wir uns dann in den Hafen von Oslo aufgemacht, einfach um mal das Meer zu sehen. Nach 5 Minuten haben wir uns aber schon entschieden, dass es entschieden zu kalt war um weiter in die Dunkelheit zu starren. Wir hatten hunger und machten uns mit der Hilfe von Foursquare auf die Suche nach Essbarem.

    Wir wollten irgendwas mit Burger, und fanden Illegal Burger. Jedoch scheinen Abends alle Osloer essen zu gehen, und dieses Lokalität schien besonders hip zu sein. War jedenfalls total voll und auch nachdem wir eine Runde um das Sentrum gegangen waren, war immer noch kein Platz frei geworden.
    Auf unserer Runde hatten wir aber das Munchies gefunden.
    Der gleichnamige Burger war bis dato das Beste was ich je gegessen habe. Kann man sich nicht vorstellen wie genial das war wenn man es nicht selbst probiert! Da kann Hans im Glück quasi einpacken. (Nicht dass ich die jetzt nicht mehr mag, ganz im Gegenteil, das ist für mich noch unter den Top3 der Burger in Muenchen!)

    Nachdem wir unsere Burger mit vielen norwegischen Kronen bezahlt hatten, haben wir uns auf den Weg zur Osloer Oper aufgemacht.

    DSC_0796 DSC_0819DSC_0862-Edit

    Anschließend haben wir uns noch in die Uni von Oslo gesetzt und mit Studenten bis in die Morgenstunden unterhalten. Sehr interessant fanden wir unter Anderem die Art und Weise in der Studenten unterstuetzt werden und zogen ein Auslandsjahr letztlich tatsaechlich in Betracht.

    Wir sind danach wieder zum Flughafen zurueck (nicht ohne dass ich mich verfahren hab) und haben den Wagen abgestellt und abgegeben.
    Den Rueckflug hab ich voellig verpennt, erst durch das ruetteln und schuetteln bei der Landung wurde ich wieder wach.

    Schoen. Und Anstrengend. Aber vor allem schoen. Das ist wohl das Fazit. Und ich habe wieder vieles gelernt. Ueber mich und Andere und ueber Rom, Norwegen und Oslo.

    Jetzt brauch ich erstmal Urlaub.

    3 Comments

    1. Und beim nächsten Mal komm ich auch noch mit, wohin auch immer.

    2. Federica

      Wow Marius I love the picures you took! Especially the ones in Rome 😉 Well done!

      1. Thanks 🙂
        I still have to laugh when I think about the tomato incident 😡

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.