Disclaimer

    Das muss jetzt einfach mal gesagt werden, weil es wirklich Leute gibt, die es nicht verstehen.

    Ich bin (noch) kein Profi, weder in dem was ich beruflich mache, noch in der Fotografie. Allerhöchstens im Ansprüche stellen, das kann ich verdammt gut, aber nun zurück zum Thema.

    Ich fotografiere Hobbymäßig seit 5 Jahren, und habe einen Punkt erreicht, an dem mich verschiedenste Personen häufiger fragen, ob ich nicht dieses Shooting machen kann oder ihres Vetters Bruders Hochzeit begleiten.

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    In jedem Fall antworte ich immer, dass ich das als Hobby mache, und wenn die „mich Fragenden“ wirklich sicher schöne Bilder haben möchten, sollen sie zu jemandem gehen, von dem ich selbst weiß, dass Erfahrung und Expertise hinter der Arbeit stehen.
    (Immer wieder gerne verweise ich dabei auf Susanne Krauss aus München und Thomas Bauer aus Mühldorf!)

    Meiner Meinung nach wissen diese Beiden deutlich besser als ich, was man machen muss um den Kunden zufriedenzustellen.
    Natürlich kann ich das Verlangte bestimmt auch, sei es nun auch etwas komplett neues in das ich mich erst einarbeiten muss, dennoch muss ich eben immer wieder betonen, wenn der Kunde etwas bekommen will, was mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit seiner Vorstellung entspricht, sollte er sich nicht an mich wenden.
    Ich erwähne das so oft, da ich mich selbst überhaupt nicht wohlfühle, wenn ich eine Arbeit abliefere, die nicht meinem Besten entspricht oder gar dem Kunden nicht gefällt.
    Eigentlich ist letzterer Punkt der Horror für mich. Denn dann fühle ich mich nicht wohl und habe meine und die Zeit des Kunden verschwendet, für etwas, was niemand (weder der Kunde, noch ich) hinterher mag.
    Davor will ich eben den Kunden (und letztendlich natürlich auch mich selbst) bewahren.

    Würde mich mal interessieren wie das meine Fotografen-Freunde oder vielleicht jemand der gar nichts damit zu tun hat (und vielleicht sogar „Kunden“ von mir?) so sehen!

    Schönes Wochenende!

    One Comment

    1. Jue

      Genau so halte ich das auch. Ich fotografiere seit 7 Jahren hobbymäßig. Ich habe eine vollständige Hochzeit fotografiert. Und drei standesamtliche Trauungen. Etwa ein Jahr später wurde ich bei einem zufälligen Aufeinandertreffen fast überschwenglich gelobt, dass die Bilder der einen standesamtlichen Trauung sogar wesentlich besser gewesen seien, als die der professionellen Fotografin auf der eigentlichen Feier. Ob das wirklich so ist … ich konnte es nicht überprüfen. 😉
      Letztlich bin ich – außer mit 1-2 meist völlig ungeplant entstandenen Bildern – eher unzufrieden mit dem was ich geschossen habe. Ich stecke dazu meistens noch recht viel Zeit in die Nachbearbeitung, um etwas abzugeben, dass nicht allzu peinlich ist.

      Grüße und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Jue gräbt alte Beiträge aus.

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